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Anamnese - die homöopathische Befragung / Untersuchung
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Für eine homöopathische Behandlung ist es grundlegend, ein Gesamtbild des kranken Menschen zu erhalten. Deshalb steht an erster Stelle immer eine ausführliche Befragung des Patienten, die Erstanamnese.
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Der Homöopath befragt den Patienten nach einem Kopf zu Fuß Schema, wobei nicht die eigentliche Krankheit im Vordergrund steht, sondern der gesamte Mensch. Deshalb sind auch die geistigen Symptome des Patienten, seine Gemütsregungen sehr wichtig. Bei den körperlichen Symptomen ist vor allen Dingen interessant, ob es sich um stechende, hämmernde oder klopfende Schmerzen handelt.
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Auch die Reaktionen auf die Umwelt sind wichtig und zeigen Besonderheiten des Patienten: tritt eine Verbesserung oder Verschlechterung der Krankheit eher durch Ruhe oder durch Bewegung ein, wie wirken sich Kälte bzw. Wärme aus, wie ist die Reaktion bei Berührung oder Druck?
Die Auslöser einer Erkrankung werden ebenfalls mit in die Betrachtung gezogen, also Ereignisse, die dem späteren Krankheitszustand unmittelbar vorausgingen. Dabei kann es sich um physische Einwirkungen wie Sturz, Gehirnerschütterung oder übermäßige körperliche Anstrengungen handeln, wie auch um psychische Einwirkungen wie Demütigungen, Ärger oder Trauer.
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Diese Daten zieht der Homöopath dann zum Repertorisieren heran, um so das passende Mittel herauszufinden.
Ratgeber Homoeopathie
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