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Arzneimittelprüfungen wurden in der Homöopathie erstmalig von Samuel Hahnemann an sich selbst durchgeführt. Seit dieser Zeit hat sich an der Vorgehensweise nichts Grundlegendes geändert.
Eine Arzneimittelprüfung wird heute meist mit freiwilligen Teilnehmern, oft Studenten der Homöopathie durchgeführt. Einer Gruppe Probanden werden verschiedene Mittel gegeben, jedoch ohne der Kenntnis des Wirkstoffes. Einige bekommen Placebos, d.h. Gobulis ohne Wirkstoff, um so innerhalb der Gruppe Selbsteinbildungen vorzubeugen.
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Geprüft werden Stoffe aus bereits bekannten Heilmittel -Ursubstanzen, aus Giften oder Krankheitserregern, aus Mineralien oder Stoffen des täglichen Gebrauches wie Zucker und Salz. Sie werden dem Prüfling in kleinen unschädlichen Dosen verabreicht. Der Prüfling steht während der Prüfung, meist 4-6 Wochen in ständiger Verbindung mit dem leitenden Arzt. Er gibt regelmässig Berichte ab über Veränderungen oder Störungen, die er an seinem Körper, Geist, Befinden oder Stimmung wahrnimmt.
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Am Ende einer Prüfung werden die Ergebnisse ausgewertet, miteinander verglichen und katalogisiert. Sie werden in eine Form gebracht, die in übersichtlicher Weise das Wirkungsspektrum des Mittels beschreibt. Hernach kann entschieden werden, ob das geprüfte Mittel als homöopathische Arznei von Wert ist oder nicht.
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Für den Prüfling selbst ist diese Prüfung von besonderem Wert. Er lernt sich selbst beobachten und sein Organismus wird Reizen ausgesetzt, die ihn nur gesünder machen können.
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Das so gewonnene Wissen wird dann in einer Arzneimittellehre niedergelegt .
<<< Ratgeber Homoeopathie
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