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Arzneimittellehre - Materia Medica
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Eine Arzneimittellehre beschreibt die Wirkung der Arznei in tabellarischer Form, z.B. im Kopf zu Fuß-Schema. Das dient einer schnelleren Auffindbarkeit des Mittels bei der Behandlung eines Patienten. Oder sie hat ihr Augenmerk mehr auf die Psyche, der geistig - seelischen Wirkung der Arznei auf den Menschen. Es gibt einige Arzneimittellehren, die das homöopathische Mittel in eine Charakter-Form bringen, d.h. das Mittel wird in seiner körperlich, geistig, seelischen Wirkung wie eine Persönlichkeit beschrieben. Dies dient einer besseren Einordnung, Vergleichbarkeit mit dem Charakter des Patienten und nicht zuletzt der besseren Erlernbarkeit durch den Studenten der Homöopathie.
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Auf der Seite Arzneimittelbilder haben wir für Sie einige der gängigsten homöopatischen Arzneimittel als Vorschlag für Ihre Hausapotheke oder Reiseapotheke ausgewählt. Neben Sulfur materia medica, Silicea materia medica, Lycopodium materia medica, Sepia materia medica und Pulsatilla materia medica finden sie dort noch 30 weitere Arzneimittelbilder.
In der Allopathie - der nichthomöopathischen Arzneianwendung (der Begriff wurde von Hahnemann geprägt) - werden die nicht erwünschten Wirkungen der Arznei als Nebenwirkungen bezeichnet. Die Homöopathie betrachtet eine Arznei ganzheitlicher, sie bezieht die Nebenwirkungen als mit zum Wirkungskreis der Arznei gehörig mit ein. Somit gibt es in der Homöopathie keine Nebenwirkungen, sondern nur den Gesamtwirkungskreis einer homöopathischen Arznei, wie er in den Arzneimittellehren beschrieben wird.
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Die ältesten und bekanntesten Arzneimittellehren in der Homöopathie stammen von Hahnemann selbst, von Hering, Vithoulkas und Charette, um nur einige zu nennen.
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Ratgeber Homoeopathie
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