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    Der Ursprung der Homöopathie

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    Dr. Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755-1843) war einer der wenigen Ärzte seiner damaligen Zeit, der sich über Sinn und Unsinn der Medizin Gedanken machte, der seine Patienten nicht mehr den Tortouren von Aderlässen, Brech- und Abführmitteln aussetzen wollte. Hahnemann hat 1775 in Leipzig ein Medizinstudium begonnen und dieses dann in Wien und Erlangen fortgesetzt. Er erwarb den Doktortitel und kurz nach seiner Heirat 1782, gab Hahnemann die Praxis auf.

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    Hahnemann hatte eine große Familie, die ernährt werden musste und so verdiente er sein Geld mit der Übersetzung vieler zeitgenössischer Standardwerke der Medizin, Chemie und Pharmazie. Als er dann 1790 die "Materia medica" des schottischen Wissenschaftlers William Cullen ins Deutsche übertrug, trat er seine große Lebenswende an.

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    Er machte Selbstversuche mit Arzneimitteln, zuerst mit der Chinarinde, und beobachtete so die Symptome des Wechselfiebers an sich selbst. Durch diese Selbstversuche hoffte er, die wahren Gründe der Heilwirkung zu entschlüsseln. Mit diesen revolutionären Experimenten, war er der damaligen Zeit weit voraus.

    Samuel Hahnemann probierte in den Folgejahren neben der Chinarinde etwa 100 weitere Substanzen an sich selbst, seiner Familie und seinen Mitarbeitern aus. Und er war sich sicher, eine neue Heilmethode entdeckt zu haben.

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    "Similia similibus curentur - Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden.", war Hahnemanns Leitsatz. Er schrieb im “Journal der practischen Arzneykunde”, welches an der Medizinischen Fakultät der Berliner Universität veröffentlicht wurde: "Man ahme die Natur nach, welche zuweilen eine chronische Krankheit durch eine andere hinzukommende heilt. Und nun wende man in der zu heilenden Krankheit dasjenige Heilmittel an, welches eine andere, möglichst ähnliche, künstliche Krankheit zu erregen imstande ist. Und so wird die Krankheit geheilet werden”.

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    Mit dieser Veröffentlichung begann der Weg der Homöopathie, der heute nach 200 Jahren aktueller ist als je , da unsere moderne Medizin chronische Krankheiten allzu häufig nicht in den Griff bekommt.

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